Wie finde ich heraus, welchen Abstinenznachweis ich für meine MPU wirklich brauche?

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Manello
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Wie finde ich heraus, welchen Abstinenznachweis ich für meine MPU wirklich brauche?

Beitrag von Manello »

Bei mir steht eine MPU an und gerade beim Thema Abstinenznachweis merke ich, dass ich noch einige Unsicherheiten habe. Ich möchte vermeiden, mehrere Monate in ein Programm zu investieren und später festzustellen, dass Dauer, Untersuchungsmethode oder Labor nicht anerkannt werden. Besonders unklar ist mir, ob für meinen Fall sechs oder zwölf Monate erforderlich sind und wann der richtige Zeitpunkt für den Beginn ist.

Meine Frage: Wie kann ich für meinen persönlichen Fall möglichst zuverlässig klären, welche Form und Dauer des Abstinenznachweises bei der MPU verlangt werden?
Hido
Frischling
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Re: Wie finde ich heraus, welchen Abstinenznachweis ich für meine MPU wirklich brauche?

Beitrag von Hido »

Entscheidend ist zunächst, dass du nicht einfach auf Verdacht ein sechs- oder zwölfmonatiges Programm buchst, sondern vorher deine individuelle Einstufung klärst. Je nach Vorgeschichte und Fragestellung können sich sowohl die erforderliche Dauer als auch die geeignete Nachweismethode unterscheiden. Eine übersichtliche Zusammenfassung der Anforderungen an Abstinenznachweise findest du bei mpu-wissen.de, dort werden unter anderem Urinscreenings, Haaranalysen und bei Alkohol auch PEth gegenübergestellt.

Wichtig fand ich außerdem den Hinweis, dass ein anerkanntes Kontrollprogramm nach den entsprechenden CTU-Kriterien durchgeführt werden muss und normale Untersuchungen beim Hausarzt dafür nicht ausreichen. Bei Urinkontrollen sind die Termine zudem unangekündigt, während Haaranalysen besser planbar sind und je nach Substanz einen zurückliegenden Zeitraum abdecken können. Ein weiterer Punkt, den ich vorher unbedingt prüfen würde, ist der Startzeitpunkt, weil beim Urinprogramm frühere abstinente Monate nicht einfach rückwirkend angerechnet werden. Auch mögliche Abwesenheiten, verpasste Termine oder chemisch behandelte Haare sollte man im Blick behalten, da solche Dinge einen laufenden Nachweis problematisch machen können. Ich würde deshalb zuerst genau festlegen lassen, welcher Nachweis zu meiner eigenen MPU-Konstellation passt, und erst danach einen geeigneten akkreditierten Anbieter auswählen.
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