Hallo zusammen,
ich suche allgemeine Informationen zu Streck- bzw. Dehnungsgeräten für Männer und würde gern besser verstehen, wie diese Geräte grundsätzlich funktionieren und wofür sie eingesetzt werden. Online findet man viele unterschiedliche Aussagen, von medizinischen Anwendungen bis hin zu eher fragwürdigen Versprechen, was die Einordnung schwierig macht.
Mich interessieren vor allem nüchterne, medizinisch nachvollziehbare Grundlagen: Funktionsprinzip, typische Einsatzgebiete und mögliche Grenzen.
Gibt es sachliche Infos oder Hinweise, worüber man bei Interesse sinnvollerweise mit einem Urologen sprechen sollte?
Danke für jede hilfreiche, unaufgeregte Erklärung.
Streckgeräte
Re: Streckgeräte
Hi,
grundsätzlich arbeiten Streck-/Dehnungsgeräte nach dem Prinzip der kontinuierlichen, moderaten Zugkraft (Traction). Diese gleichmäßige Belastung über längere Zeit kann eine Gewebeadaption auslösen – ein Mechanismus, der auch in anderen medizinischen Bereichen genutzt wird. Typische Einsatzgebiete, über die Urologen sprechen, sind u. a. die begleitende Therapie bei Peyronie, funktionelle Aspekte oder – mit realistischen Erwartungen – nicht-operative Ansätze. Wichtig sind klare Grenzen: Es handelt sich um einen langfristigen Prozess, keine schnellen Effekte, und die korrekte Anwendung ist entscheidend (langsam steigern, Pausen einhalten). Als Beispiel für ein medizinisch eingeordnetes System wird häufig der Penimaster genannt, da er medizinisch zugelassen ist und ohne aggressive Klemmmechanik arbeitet. Sinnvoll ist ein Gespräch mit dem Urologen über Eignung im individuellen Fall, korrekte Anwendung, Risiken (Haut, Durchblutung) und realistische Ziele.
grundsätzlich arbeiten Streck-/Dehnungsgeräte nach dem Prinzip der kontinuierlichen, moderaten Zugkraft (Traction). Diese gleichmäßige Belastung über längere Zeit kann eine Gewebeadaption auslösen – ein Mechanismus, der auch in anderen medizinischen Bereichen genutzt wird. Typische Einsatzgebiete, über die Urologen sprechen, sind u. a. die begleitende Therapie bei Peyronie, funktionelle Aspekte oder – mit realistischen Erwartungen – nicht-operative Ansätze. Wichtig sind klare Grenzen: Es handelt sich um einen langfristigen Prozess, keine schnellen Effekte, und die korrekte Anwendung ist entscheidend (langsam steigern, Pausen einhalten). Als Beispiel für ein medizinisch eingeordnetes System wird häufig der Penimaster genannt, da er medizinisch zugelassen ist und ohne aggressive Klemmmechanik arbeitet. Sinnvoll ist ein Gespräch mit dem Urologen über Eignung im individuellen Fall, korrekte Anwendung, Risiken (Haut, Durchblutung) und realistische Ziele.